Die Idee
Die Idee zu unserer Alpaka Farm entstand, als wir im Jahr 2014 den elterlichen Bauernhof übernommen hatten. Uns standen viele kleine Weiden zur Verfügung, welche wir auch richtig nutzen wollten. Wir beide hatten schon immer eine grosse Leidenschaft für Tiere.
Bei einem Sonntagsausflug auf einen Alpakahof haben wir viel über die Tiere erfahren und uns war sofort klar, dass dies die perfekten Bewohner für unsere Weiden sind.
Es hat einige Zeit gedauert bis wir unsere Herde zusammen hatten und wir uns mit den sensiblen Tieren vertraut gemacht haben.
Da Alpakas regelmässig geschoren werden müssen, wollten wir die Wolle nicht einfach entsorgen sondern daraus Alpakadecken herstellen lassen, welche neben den vielen positiven Eigenschaften auch sehr gut für Allergiker sind.
Das Alpaka (Vicugna pacos) gehört zur Familie der Kamele und stammt aus Peru. Mittlerweile ist es domestiziert und wird vor allem für seine feine Wolle geschätzt.
Dabei unterscheidet man zwischen zwei Alpakatypen, die vor allem an der Struktur der Wollfasern zu erkennen sind:
Huacaya: Die Wollfasern des Huacaya-Alpakas sind sehr fein und gekräuselt. Auch die Deckhaare (Grannenhaare genannt) sollten möglichst fein sein, um maximale Wollqualität zu garantieren. Bei besonders hochwertigen Produkten wird das Deckhaar dennoch aussortiert, um ausschließlich das wertvolle Schulter- und Rückenhaar zu verarbeiten.
Suri: Die Wolle der Suri-Alpakas ist glatt und gelockt.
Vom Körperbau unterscheiden sich Huacaya- und Suri-Alpakas nicht. Auch, wenn die Fellstruktur der Suri-Alpakas den Eindruck erweckt, als wären sie schlanker. Beide Typen erreichen ein Durchschnittsgewicht von rund 60 Kilogramm. Besonders starke männliche Tiere können jedoch bis zu 80 Kilogramm auf die Waage bringen.
Alpakas leben in Herden zusammen und ernähren sich ausschließlich pflanzlich. Die wertvolle Alpaka Wolle wird einmal pro Jahr geschoren, wobei (je nach Tier) bis zu sechs Kilogramm der Fasern gewonnen werden – nutzbar, also für die Weiterverarbeitung geeignet, ist davon jedoch meist nur die Hälfte.